Was tun mit Ikea-Kartons?
Oder: Wie man eine Rakete baut.
Handgemachtes Spielzeug steht immer hoch im Kurs. Sei es das selbstgefaltete Papierschiff, das auf dem Bach in Richtung Meer treibt, der Drachen, der im Baum hängt oder eben auch eine Rakete – Selbstgemachtes hat einen anderen Stellenwert als Spielzeug von der Stange. Origineller und einzigartiger ist es nch dazu.
Hier also ein recht einfaches Projekt, das nebenbei noch ein bisschen Recycling in den Alltag bringt, und die Erfahrung, dass man aus vermeintlichem Müll noch tolle Sachen basteln kann.
Schritt 1:
Material organisieren und sichten.

Ikea-Kartons und Makedo. Die Kartons kommen aus dem großen Expedit-Einkauf, das Makedo aus dem Kinderzimmer.
Das war bei uns besonders einfach – der Einkauf bei Ikea hat uns einen Haufen Kartons beschert, quasi als Beifang zum neuen Regal. Makedo haben wir auch schon daheim – das vereinfacht das Zusammenbauen. Natürlich geht’s auch ohne – dann muss man sich halt mit Paketklebeband oder anderem Kleber behelfen.
Schritt 2:
Planung
Angeblich ist Planung ja alles. Unser Bauplan war dann doch recht einfach.

Die Spitzen der Rakete vorher auf die Pappe malen. Unsere Rakete ist fünfseitig geworden – hat also fünf Spitzen, die dann oben zusammenlaufen.
Schritt 3:
Umsetzung
Und Improvisation. Jeder Handgriff, den der Nachwuchs dabei machen kann, macht das Projekt mehr zu dem der Kinder. Die Kanten passen deswegen noch etwas weniger gut zusammen? Kein Problem, durch die zusätzlichen Schlitze kommt mehr Licht in die Konstruktion.

Die Spitzen kann man hier nochmal etwas besser sehen – und auch die Verbindung mit den Makedo-Teilen.
Schritt 4:
Feintuning
Um die Rakete etwas weltraum-mässiger zu bekommen, sollte sie noch entsprechend dekoriert werden: Unser Modell bekommt Bullaugen, ein paar Pfeile und ein Leitwerk.

Ein Zwischenstand: Noch ohne Leitwerk, und die Bullaugen noch ohne Verzierung. Auch die Spezialtür für das Plüschtier fehlt noch.
Schritt 5:
Aufstellen, bespielen.
Ähnliche Artikel:
