Dez 292011
 

Wie versprochen: Ein Bild von unserem Weihnachtsbaum

Von seiner Schokoladenseite aus aufgenommen, sieht er richtig stattlich aus.

 

 

 

 

 

 

Den Stern hat Ditte im Kindergarten gebastelt und selbst an den Christbaum gehängt. Wer genau sieht, kann ihn auch auf dem ersten Bild entdecken.

 

 

 

 

Die Krippenfiguren hat sie allein aufgestellt. Mit sehr viel Liebe und Geduld, aber mit reichlich wenig Übung.

 

 

 

 

 

Vielleicht drehen uns in ein paar Jahren die Krippenfiguren nicht mehr den Rücken zu, und vielleicht muss der Joseph dann nicht mehr vor der Krippe in der Ecke stehen, während Maria die heiligen drei Könige empfängt.

 

 

 

 

 

Dez 282011
 

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei, die Kranken wieder gesund, aber noch ein wenig geschwächt und wir haben trotz des miesen Starts ein schönes Weihnachtsfest gefeiert.

Noch wenige Tage vor Weihnachten wollte die Ditte weder vom Christkind noch vom Weihnachtsmann als Gabenbringer etwas wissen. Der Nikolaus sollte ihre Geschenke bringen, wie einem ihrer Kindergartenfreunde. Als sie die Päckchen unterm Christbaum entdeckte, war es völlig egal, wer die dorthin gelegt hatte.

Unseren diesjährigen Christbaum haben wir einen Tag vor Weihnachten erstanden – aus Krankheitsgründen. Trotzdem war er der schönste, den wir bisher hatten. Denn Marc war immer der Meinung, dass sie „frischer“ sind, wenn man sie direkt am Weihnachtstag vom Händler holt. Und, ja, man müsse auch den Übriggebliebenen ein Zuhause geben.  Dieses Jahr hatten wir also unseren ersten Vollpreisbaum.

Was soll ich sagen? Ein Vollpreisbaum ist definitiv schöner als ein „Da, den kriegst billiger, den wollte sonst keiner haben“-Baum. Ich werde nächstes Jahr zu einem noch früheren Christbaumkauf drängen. Denn unserer hat zwar Nadeln an den Ästen, gerade gewachsen ist er trotzdem nicht. Da ist noch ausreichend Platz für Verbesserungen.

Wir haben einen schönen Kindergottesdienst mit Krippenspiel und viel Gesang besucht. Eine gute halbe Stunde hat er gedauert, genau die passende Länge für unsere Kleine. Sie konnte der Geschichte aufmerksam folgen, sang die Lieder mit, die sie kannte, und bevor ihr langweilig wurde, war der Gottesdienst zu Ende.

Viele Verwandte haben wir besucht, viel gegessen und viel gespielt. So viel, dass wir uns einen ruhigen Tag danach gegönnt haben.  Ditte hat Weihnachten so sehr angestrengt, dass sie danach sogar einen Mittagsschlaf eingelegt hat. Zugegeben, sie war noch nicht ganz fit, und da ist volles Familienprogramm wohl etwas viel für sie gewesen. Positiver Stress ist doch irgendwo Stress. Die vielen Eindrücke musste sie auch erst mal verarbeiten.

 

Wir hoffen Ihr habe ein ebenso schönes Weihnachtsfest gefeiert wie wir!

Dez 152011
 

Beim Nachdenken über die Weihnachtsgeschenke sind wir auf eine wichtige Frage gestoßen: Wie viel wollen wir unserem Kind schenken?

Noch können wir auf die Erwartungen unseres Kindes Einfluss nehmen, denn dieses Jahr kann sie sich noch nicht daran erinnern, was wir ihr letztes Jahr geschenkt haben. Nächstes Jahr vermutlich schon. Wenn wir sie an Weihnachten mit Geschenken überhäufen, wird sie nächstes Jahr – zumindest wenn sie erheblich weniger bekommt – vermutlich enttäuscht sein oder ein unterschwelliges Gefühl haben zu kurz gekommen zu sein.

Am diesjährigen Standard werden wir gemessen, und wie hoch wir die Latte legen, können wir wählen. Noch…

Wir haben beschlossen, bei den Geschenken sehr stark Maß zu halten. Keine fünftausend Päckchen, keine Tonnen Krimskrams und keine halben Ponys. Ganze erst recht nicht. Ein oder zwei Sachen wird sie von uns bekommen, nichts Teures und nichts Technisches.

Warum?

Nicht, weil wir unser Kind nicht mögen würden, nicht, weil wir es uns nicht leisten könnten, und nicht, weil wir einfach zu knausrig sind.

Wir möchten, dass Ditte Weihnachten nicht als Geschenkefest kennen lernt. Wir möchten, dass die Geschenke eine Dreingabe sind, aber nicht das bestimmende Element an Weihnachten. Wir möchten, dass sie sich über jedes einzelne Geschenk freut, weil es eben nicht so viele sind, dass die Geschenke sich in der Masse verlieren.

Statt uns mit Bergen von Geschenken zu beladen, werden wir uns viel Zeit nehmen, die Großeltern besuchen und viel gemeinsam spielen.

Wir haben zwar gute Gründe, wenig zu schenken, aber irgendwie habe ich trotzdem das plagende Gefühl, Ditte zu kurz zu halten. Denn andere Eltern werden ihren Kindern mit Sicherheit mehr schenken. Wenn ich die Liebe zu meinem Kind in materiellen Dingen ausdrücken möchte, dann müsste ich einen ganzen Berg an Geschenken auftürmen.

Aber ist das wirklich nötig oder sinnvoll?

Dez 062011
 

1. Kling Glöckchen

Spätestens beim immens häufig wiederholten Refrain “klingelingeling” kann die ganze Familie mitsingen. Mit nicht ganz standardkonformen Textzeilen wie “bring Euch viele Gaben, sollt Euch dran erlaben” lässt sich auch die Bescherung gut besingen. In vielen Familien wird das Kommen des Christkindls eh mit einer Glocke angekündigt. Wobei, letzte Woche hat mir ein Kind von einem etwas praktischeren Weihnachtsbrauch erzählt: “Immer wenn der Papa vom Klo zurückkommt, war’s Christkind da.”

2. Stille Nacht

Stille Nacht mag ich persönlich besonders gern, weil es toll mit Gitarre zu begleiten ist. Die meisten religiöseren Weihnachtslieder sind dann doch eher für Orgeln oder wenigstens Klaviere gedacht, und werden deswegen auf akustischen Gitarren zu eher anstrengenden als gut klingenden Stücken.

3. Schneeflöckchen, Weißröckchen

Kein richtiges Weihnachtslied, aber es singt sich schön einfach. Ersatzweise “Walking in the Winter Wonderland”, das ist ähnlich unweihnachtlich. “Leise rieselt” geht auch immer wieder gut. Am Heiligabend vielleicht nicht zu viele davon, wenigstens nicht, bis die dritte Flasche Glühwein offen und der Nachwuchs im Bett ist.

4. Wenn Weihnachten ist

Ein weiteres fröhliches Konsumlied. “Dann bringt er uns ‘ne Muh, dann bringt er uns ‘ne Määäh”… ich find’s ja auf  eine leicht schuldige Art und Weise gut. Ungefähr so, wie ich hin und wieder gern Autorennen gucke, oder manchmal auf dem Heimweg meine Familienkutsche bergauf im dritten Gang auf 90 km/h beschleunige.

5. Fröhliche Weihnacht überall

Hier herrscht bei uns daheim schon leichte Textunsicherheit – aber die Melodie ist schön eingängig. Ein bisschen klingt das Lied für mich nach Woolworth-Grabbeltisch, aber das muss ja auch wieder nichts Schlechtes sein.

6. Kommet Ihr Hirten

Atemberaubende Schlenker in der Stimme: “Komme-het I-ha Hia-te-hen I-ha Me-na-ha u-hund Frauhn”. Je schneller man das Lied singt, desto kniffliger wird es, eine Stelle zum Luftholen zu finden. Bei den ganzen glottal stops scheidet Zirkuläratmung völlig aus.

7. Ihr Kinderlein kommet

Pro Familie präsentiert: Ein Weihnachtslied. Oder so ähnlich. Aber hey, Kindlein ist ja schon da, da kann man das Lied ja wohl auch mal singen. Natürlich gefällt das der Zielgruppe, fühlen sich die Kinder doch selbst an die Krippe gerufen. Und werden – sicher nicht zum letzten Mal – an die eigentliche Bedeutung von Weihnachten erinnert.

8. Oh Tannenbaum

Einen grünen Organismus aus dem Wald reissen, in ein überheiztes Zimmer stellen, LEDs dranhängen und ein bisschen Blech, Glas und Plastik – klingt jetzt erstmal nicht besonders freundlich. Umso wichtiger, dass das arme Ding wenigstens anständig besungen wird, bevor es am 07.01. dann auf dem Komposthaufen landet.

9. Little Drummerboy

Ja, noch ein englisches Lied. Aber mal ehrlich: Ram-Pam-Pam-Pammm können Kinder richtig toll mitsingen, und es macht auch so richtig Spaß zu singen.

10. Alle Jahre wieder

Schöne Melodie, einfache Gitarren-Akkordfolge. Ich konnte es sogar mal auf Blockflöte… Aber mal ganz davon abgesehen: “Steht auch Dir zur Seite” finde ich sehr beruhigend, und irgendwie anrührend.

Mehr will ich doch gar nicht von Weihnachten, als dass es mich und meine Familie daran erinnert, dass wir zusammengehören – und dass da noch jemand auf uns aufpasst.

Dez 052011
 

Ein persönliches Weihnachtsgeschenk zu finden, ist oft schwierig. Aber warum nicht die Eltern oder andere enge Verwandte am Familienleben teilhaben lassen? Gerade wenn die Großeltern etwas weiter entfernt leben und die Entwicklung ihrer Enkelkinder nicht täglich oder wöchentlich verfolgen können, ist ein Fotobuch eine schöne Möglichkeit, ihnen den Familienalltag oder besondere Erlebnisse in Bilderform ein wenig näher zu bringen.

Vor dem Zeitalter der digitalen Fotografie hat man von schönen Bildern einfach ein paar Abzüge mehr bestellt und diese an Freunde oder Verwandte verschenkt. Aber heute bleiben die Bilder meist in Pixelform auf dem Rechner/Speicherchip oder mit Glück im Fotorahmen. Dabei gibt es kaum etwas Schöneres als in einem Fotoalbum zu blättern. Fotos sind für mich eine Art Essenz von Erinnerungen, ein sehr persönliches Geschenk.

Wenn da vorher nicht die lästige Arbeit des Einklebens wäre.

Die kann man sich selber machen, wodurch das Geschenk noch eine Spur persönlicher wird. Ein schönes Album aussuchen, ausgewählte Fotos entwickeln lassen, in das Album kleben und beschriften. Wer Ahnung von Scrapbooking hat, kann auf diese Weise sicherlich ein kleines Kunstwerk erschaffen.

Wer nicht besonders künstlerisch begabt ist – so wie ich – kann auf die digitale Form zurückgreifen. Das ist zwar weniger persönlich, dafür bekommt man auch mit zwei linken Händen ein ansehnliches Ergebnis und man kann gleich mehr davon bestellen. Viel Arbeit ist es trotzdem, denn wer ein schönes Ergebnis erzielen will, muss auch einiges an Zeit investieren.

Programmauswahl

Zunächst wählt man ein Programm aus, mit dem man das Fotobuch erstellen will. Hier gibt es verschiedene Anbieter und natürlich auch unterschiedliche Qualität und Preise. Eine Übersicht über einige Anbieter gibt es bei fotobuch-anbieter.com gibt es einen aktuellen Test und sogar einen Preisvergleich ausgewählter Produkte einiger Anbieter. Der letzte Test von Stiftung Warentest liegt leider schon etwas zurück. Die Ergebnisse sind aber hier in einer kurzen Tabellenübersicht und da in Textform beschrieben.

Download

Wenn man sich für einen bestimmten Anbieter entschieden hat, lädt man ein kleines Programm auf seinen Rechner, mit dessen Hilfe man das Fotobuch erstellen kann. Wie das genau funktioniert, ist auf der jeweiligen Anbieterseite beschrieben.

Weil nahezu jeder Anbieter eigene Software, zumindest mit geringen Modifikationen, anbietet, ist es nicht ohne weiteres möglich, ein fertig erstelltes Fotobuch einfach bei einem anderen Anbieter zu bestellen.

Auswahl des Fotobuchs

Dann muss man sich für ein bestimmtes Format entscheiden. Wie groß soll das Buch sein? Soll es rechteckig oder quadratisch sein? Man kann sich zwischen Hard- und Softcover entscheiden und bei vielen Anbietern noch weitere Dinge auswählen, die Einfluss auf Preis und Erscheinungsbild haben. Je größer das Format, umso mehr Bilder haben darin Platz. Bei kleineren Formaten kann man gegen Aufpreis noch Seiten anhängen, wenn der Platz zu wenig ist, meist allerdings jeweils vier Stück auf einmal.

Fotos einfügen

Die Fotos fügt man direkt vom eigenen Computer in Vorlagen auf die einzelnen Seiten ein. Meist kann man aus verschiedenen Vorlagen wählen oder Bildgröße, Anordnung der Bilder und Ausschnitte selbst wählen. Die Gestaltung ist Geschmackssache.

Profitipps zur Bildkomposition sind hier zu finden.

Hintergründe/Cover gestalten

Hier kann man eigene Fotos wählen oder vorgegebene Vorlagen verwenden. Weihnachtliche Motive gibt es zum Download und viele Anbieter haben tolle Hilfefunktionen für die Erstellung.

Inspiration kann man hier oder da finden.

Einen zehnminütigen Film mit Tipps zur Gestaltung und Informationen über die Herstellung von Fotobüchern gibt es dort.

Übertragen

Wenn das Fotobuch soweit fertig ist, wird es per Knopfdruck an den Anbieter übertragen. Das kann teilweise etwas länger dauern. Wer seine Daten nicht per Internet versenden will, sollte sich einen Anbieter – meist sind das Drogeriemarktketten – suchen, der auch CDs annimmt. Das fertige Fotobuch kann dann in der Filiale abgeholt werden, was Versandkosten spart.

Warten

In der Regel wird das fertige Fotobuch bereits wenige Tage später geliefert. Dann bleibt nicht mehr viel zu tun, außer sich gemütlich aufs Sofa zu setzen, die Beine hoch zu legen und das Fotobuch in aller Ruhe durchzublättern.

Dez 012011
 


Weihnachten feiern mit Kindern – ein schwieriges Thema, gerade für „Neueinsteiger“.

Wie erkläre ich meinem Kind, warum wir Weihnachten feiern?

Da kann das Buch “Mein erstes Buch vom Weihnachtsstern” helfen. Ditte liest es gern, auch mal im Sommer, an Ostern oder zu anderen mehr oder weniger passenden Anlässen.

Die Seiten sind aus fester Pappe, also auch für kleinere Kinder geeignet. Ein Weihnachtsstern, der ein wenig golden glitzert und mit einem Band am Buch befestigt ist, begleitet den Leser durch das Buch und findet auf jeder Seite seinen  Platz. In relativ knappen Texten und auch für Kleinere gut verständlich wird die Weihnachtsgeschichte erzählt und ein Bogen zur heutigen Zeit bis hin zu den Sternsingern geschlagen.  Die Bilder sind kindlich-bunt, passen zum Text und auf beinahe jedem sind ein Hase, ein Igel und eine Eule zu finden, also noch ein wenig Such-Spaß fürs Kind.

Für einen „Erstkontakt“ mit Weihnachten ist !Der Weihnachtsstern” (so der Titel der mittlerweile vergriffenen Erstauflage) sicherlich eine geeignete Lektüre.