Apr 152012
 

(1) Hoppel Hase ohne Beine. Und mit Loch im Bauch.

 

(2) Würgehuhn. Zum Schnell-mal-zwischendurch-Hühnerwürgen.

(3) Angry Birds. Ein Kartenspiel zum Handyspiel, bei dem man Vögel auf Schweine schiesst. Oder so.

(4) Handschuhe Tiger “gold-glitzer”

 

(5) Quartettspiel “Deutschlands Atomkraftwerke”

(6) Kostüm “Gespenst”. Fast so gut ein ein Bettlaken. Fast.

(7) Rauchbomben. Mal ehrlich: Rauchbomben? Als Spielzeug?

(8) Lego-Skelett-Pirat. Mit Apfel.

(9) Macht Verletzungen noch schlimmer: Krabbelkäfer-Pflaster

(10) Big Bobby Cars? Zu harmlos. Jetzt endlich mit erhöhtem Unfallrisiko – kippt dreimal leichter um.

 

 

 

Apr 042012
 

Ich mag rosa nicht. Ich kann es absolut nicht ausstehen.

Es ist schwer Kleidung und Spielzeug für ein kleines Mädchen zu finden, die nicht rosa sind. Manchmal ist es nicht nur schwer, nein, es ist unmöglich.

Die Mädchenabteilung im Spielwarenladen scheint relativ einfarbig gehalten zu sein. Rosa bis pink in variierenden Nuancen, gelegentlich kombiniert mit anderen Tönen, die sich dezent im Hintergrund halten, wie crème oder weiß.

Eine Ausnahme bildete LEGO, zumindest bisher. Denn LEGO Duplo gab es in bunt und ohne mädchenhaften Kitsch. Bisher.

Nun hat LEGO ins Duplo Sortiment Märchenprinzessinnen in Pastellfarben – mit viel rosa – aufgenommen: “Disney Duplo Princess”. Von den Packungen strahlen Disneys Cinderella, Schneewittchen & Co, die einen hohen Wiedererkennungswert bei Mädchen haben.

Es ist pastellig mit viel rosa. Ich mag rosa nicht. Pastelltöne kann ich auch nicht leiden.

Aber ich fürchte, nach allen Erfahrungen, die ich mit meinem Kind bisher gemacht habe: Meine Meinung zählt bei Geschmacksfragen nicht. Und rosa ist eine Geschmacksfrage. Ditte mag rosa, und Dittes Freundinnen mögen rosa fast noch lieber als sie.

Farbmäßig trifft das LEGO Duplo Princess also voll ins Schwarze, zumindest was den Endkundengeschmack betrifft.

Das Märchenkonzept ist neu im LEGO-Universum, aber Kindern im Kindergartenalter durchaus schon bekannt. Wir lesen viel gemeinsam, auch Märchen. Schneewittchen und Dornröschen haben wir gelesen, und statt Cinderella gab es Aschenputtel. Der Unterschied ist nicht besonders groß. Prinzessinnen treffen den Klein-Mädchen-Geschmack besonders gut. Denn die meisten kleinen Mädchen möchten gern Prinzessinnen sein. Ditte auch.

Passenderweise kommen die neuen LEGO Prinzessinnen auch mit allem standesgemäßem Schnick-Schnack, einschließlich einen langen (Stoff-)Rock daher – auch etwas Neues bei LEGO. Neben Pastellfarben gibt es bei Cinderella goldene Kutschenreifen, einen silbernen Aufdruck auf dem Oberteil von Cinderella und Pferdeschweif- und Mähne glänzen ebenfalls golden.

Kutsche, Figuren und Bausteine lassen sich auch mit anderen LEGO Duplo Sets und Bausteinen verbinden. Es ist überhaupt kein Problem, die Kutsche aus dem Duplo Princess Set auf den Duplo-Zug zu verladen. Lightening McQueen hilft bei der Suche nach dem verlorenen Schuh, und wenn dann noch eine Löwenmama mit ihrem Baby in der Kutsche fahren darf, wird aus dem Märchen ganz schnell mal ein Märchen-Fabel-Crossover – oder ein sehr kreatives Kinderspiel.

Nicht so gut gefallen mir die seltsamen Aussparungen an den Unterarmen von Cinderella und den Beinen des Pferdes. Ach ja, und natürlich die Farbe. Aber da habe ich nichts mitzureden.

 

Die Marketingabteilung von LEGO war so nett, uns Duplo Princess Cinderella samt Kutsche zuzuschicken. Ditte hat getestet, und wir einen so ehrlichen Artikel darüber geschrieben, dass wir fürchten, es könnte die letzte Zusendung gewesen sein ;-) .

Mrz 112012
 

Spielhaus aus Pappe

Spielhaus aus Pappe für Kindergartenkinder – Grundlagen:

  • Woraus besteht so ein Spielhaus? Pappe.
  • Wo stellt man es dann auf, dieses Kinder-Spielhaus? Innen. Indoor ist es vor Regen geschützt, draußen würde es doch nur zu einem hässlichen Pappklumpen zusammenschrumpfen.
  • Gibt es auch Spielhäuser für draussen? Ja. Aus Holz, aus Plastik. Aber hier soll es um die Drinnen-Variante gehen.
  • Kann man so ein Spielhaus aus Pappe selber bauen? Ja, vermutlich. Mit Makedo sogar ganz sicher.

Arten von Spielhäusern

Papp-Spielhäuser für Kinder gibt es in verschiedenen Größen und – der Vergleich mit Fertighausfirmen drängt sich auf – Ausbaustufen.

  1. Umzugs- oder andere Kartons, ein mehr oder weniger klarer Bauplan und Makedo.
  2. Spielhäuser zum Selbstbemalen.
  3. Spielhäuser zum Selbstausmalen.
  4. Komplett bedruckte Spielhäuser zum Soforteinziehen. Schlüsselfertig, quasi.

Dittes Kartonhaus

Bei uns steht ein Spielhaus zum Selbstbemalen im Kinderzimmer. Kinder lieben Höhlen - Ditte selbstverständlich auch. Sie zieht sich da hinein zurück, wenn sie es möchte. Sie spielt darin mit ihren Puppen, sie versteckt sich und taucht mit großem Hallo am Fenster wieder auf.

Und: Sie dekoriert das Spielhaus. Günstig ist da tatsächlich, dass ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt werden – sie bemalt es, und sie beklebt das Papphaus von innen und außen mit den Bildern, die sie im Kindergarten malt. Das löst ein Problem, das ansonsten nur schwierig anzugehen war: Wohin mit den Produkten der Kleinen? Es waren viele – sehr viele. An manchen Tagen bringt unsere Kleine bis zu 15 Bilder aus dem Kindergarten mit, weil sie so gern malt. Jetzt hängen sie als Dauervernissage in ihrem kleinen Kartonhaus. Die Kleine ist glücklich, und wir sortieren nicht mehr alle Bilder in den Kindergartenordner ein. In ihr Portfolio, wie man heute wohl sagt.

Deswegen sind wir recht froh, dass unser Spielhaus so schlicht gestaltet ist – aber auch alle anderen Varianten können Kindergartenkindern, und sicher auch Grundschülern, Spaß machen:

Spielhäuser bei Amazon

 

In der Reihe “Spielzeug der Woche” bejubeln wir immer wieder Sonntags Spielzeug, das uns gefallen hat.

Mrz 022012
 

30 Vorschläge für Geschenke für Kinder haben wir gesammelt: Vom Kleinkind bis zum Schulkind könnte hier die richtige Idee für ein Geburtstagsgeschenk dabei sein, das der oder die kleine Beschenkte noch nicht im Schrank stehen hat.

BASTELN

Mit diesen Bauteilen können Kinder aus Kartons Burgen, Roboter oder Flugzeuge bauen. Der Wiederbespielwert ist immens hoch, da die Teile immer wieder neu verwendet werden können.

Mit Plastik-Kleber wie beim Zahnarzt, der durch das Bestrahlen mit UV-Licht aushärtet, können ganz unterschiedliche Materialien perfekt zusammengefügt werden.

Die knallbunte Knete lässt sich spielend leicht verarbeiten, und in den praktischen Dosen trocknet sie auch nicht schnell aus.

Ohne eine anständige Bastelschere macht Kindsein nur halb so viel Spaß. Und nein, das uralte Erbstück ist nicht genauso gut – im Zweifel ist die erfahrenere Schere auch die stumpfere.

Ein Haufen verschiedener Papierarten (eventuell auch in einem fertigen Collagenset) kann Einstiegspunkt in viele Hobbys sein.

NATUR

Um Krabbeltieren ganz nah zu kommen, ist eine Becherlupe ideal. Im Becher kann man auch gut Kaulquappen oder ähnliches Getier ansehen.

Wenn ein Bachlauf in der Nähe ist – oder sein könnte – können Kinder mit einem Kescher etwas (an)fangen. Auch zum Insekteneinfangen und bestimmen gut verwendbar.

Welcher Pilz wächst da? Welcher Vogel ist das? Wie heißt das Insekt? Ist die Spinne da giftig? Wenn ein Grundinteresse für die Natur vorhanden ist, können Kinder an solchen Fragen Spaß haben – und die Antworten dazu gibt’s in der passenden Literatur.

  • 9.) Taschenmesser

Für Puristen mit Klinge und Korkenzieher, für begeisterte Schulkinder mit vielen vielen Funktionen (der Klassiker:Victorinox Huntsman 1.3713).

SPORT

Jedes Kind mag Stelzen – zum Wettlaufen, zum Balancieren, zum Größer-fühlen

Die Anweisungen auf Youtube zum Jonglieren werden in der Regel reichen, interessierten Kindern die ersten Schritte in Richtung Ballsicherheit machen zu lassen.

Der Einstieg geht häufig über die Jonglierbälle – wer die aber schon beherrscht, der hat hier eine neue Herausforderung.

Saugefährlich, wie ich aus eigener Erfahrung sagen muss. Aber Kinder scheinen den Dreh schnell raus zu haben. Wenigstens wurde mir das immer wieder versichert, während ich unten am Boden lag.

Das Geschicklichkeitsspiel kann die ganze Familie zusammenbringen – denn nicht körperliche Überlegenheit entscheidet, sondern Fingerspitzen – und Ballgefühl.

DRAUSSEN

Ja, ich hätte auch gern einen. Irgendwie. Wenn ich noch ein kleiner Junge wäre. Aber auf der anderen Seite wüsste ich auch nicht, wo ich ihn fliegen lassen könnte.

Die metallisch glänzenden Tretroller haben die Blüte des Booms zwar schon hinter sich – trotzdem sind sie noch beliebt.

So lange Schnee liegt, brauchen Kinder so eine. Im Sommer entsprechend ein passendes Gartenset.

Drachen steigen lassen ist toll, Drachen basteln ist super. Aber der Drachen “Steinadler” ist auch kultig.

DRINNEN

Kinder malen sich (und ihre Eltern!) gern an. Mit Farbe.

  • 20.) Würfel aus Magnetkugeln (NEOCUBE)

Schulkinder finden diese Magnete faszinierend – in vielen Variationen lassen sie sich immer wieder neu zusammensetzen.

Lichtschwerter. Auch wenn der Karneval schon vorbei ist – die Jedi-Welle rollt auf die Kinderzimmer zu, jetzt, wo George Lucas seine Filme wieder neu ins Kino bringt.

Der Klassiker. Schon fast jedes Kind in Deutschland scheint eins zu haben, und dennoch verkaufen sich die Dinger wie geschnittenes Brot.

Jedes Kind (auch Jungen!) spielt gern mit seinem/ihrem Miniatur-Kinderwagen. Vater, Mutter, Kind ist wohl das naheliegendste Rollenspiel für alle Kleinkinder.

Gelb, süß, gesellig. Und wasserfest – aber wir haben auch ein paar exotischere Wasservögel gefunden.

Unserem Mädchen hat’s ja die Duplo Eisenbahn angetan, aber das Interesse wird sich sicher noch verlagern.

Rasant, original. Aus Plastik, leicht aufzubauen und abzubauen. Ah, und mit null Stromverbrauch.

AM TISCH

Ein Spiel, in dem Kinder die Erwachsenen schlagen können. Und das früher oder später sogar, ohne dass der Elternteil mogeln muss.

Ja, wir schwören drauf. Aber mal ehrlich: Unsere Kleine spielt auch wirklich jeden Tag damit – auch wenn es eigentlich ganz furchtbar nach Frühförderung riecht.

Wer jetzt spontan nicht mehr genau weiss, was das ist: Nur schnell auf den Link klicken. Ahh! Ja genau, das war der Name von dem Plastikdings.

Keine Lust, das 1000-Teile-Puzzle nach getaner Arbeit wieder auseinanderzunehmen? Das Zeug hier ist die Lösung.

Feb 192012
 

Ein eigener Kinderwagen im Miniformat ist schon fast ein “must-have” für mehr oder weniger frischgebackene Selbstläufer im Kleinkind-Alter. Wir haben uns für ein Puppenwagen-Modell (den Knorr “Kyra” Puppenwagen) entschieden, das ihrem eigenen Kinderwagen recht nahe kommt – umbaubar, mit Tragetasche. Als Buggy und als klassischer geschlossener Wagen fahrbar. Mit Metallspeichen und Wickeltasche. Ja, das Modell sieht nicht ganz so aus wie ein klassischer Puppenwagen, dafür eben wirklichkeitsnäher.

Welche Puppen passen in den Puppenwagen?
Klar, unsere Ditte hat in erster Linie ihr Lieblingsplüschtier “Ratte” darin spazierengefahren. Ach was, “hat”. Tut sie noch immer – Babys versorgen ist eins der Lieblingsspiele von Kindern. Alles, was eben so dazugehört: Wickeln, Füttern, Schlafenlegen… und eben auch im Kinderwagen spazieren fahren. Es muss aber kein Plüschtier sein – Baby Born Puppen fühlen sich in diesem Spielgefährt auch wohl, genauso wie alle Püppchen mittlerer Größe.

In ihrer Eingewöhnungszeit im Kindergarten war ein kleiner Spielzeug-Buggy ihr Lieblingsspielzeug. Sobald sie das Ding in die Finger nehmen und damit Losdüsen wollte, war für uns Zeit, zu gehen.

Im Langzeit-Test hat sich dieser Puppenwagen auch recht wacker geschlagen – lediglich das Gepäcknetz unten zwischen den Rädern hat sich als etwas un-robust herausgestellt – es war der Beladung mit allem Spielzeug (ja, allem) wohl nicht ganz gewachsen. Gegen das unweigerlich auftauchende Quietschen hilft ein Tröpfchen Öl; aber dann ist das Ding deutlich leiser als etwa ein  Bobby Car.

(Fast) jede Woche Sonntags: “Spielzeug der Woche”.

Feb 112012
 

Kriterien für Tablet-Spiele für Kinder

Eltern sind leicht zu verunsichern: Welche Software ist geeignet für mein Kind? Womit darf mein Kind auf dem TabletPC spielen? Die vorgestellten Kriterien gelten für Android-Tablets genauso wie für iPads, für Smartphone genauso wie für das nächste große Ding, das sicher bald auf den Markt kommt. Der Zustand jetzt gerade stellt sich so dar: Apples iPads sind die am häufigsten verkauften Video-Spielkonsolen. Wenn man sie als Konsolen zählen möchte. Logisch, dass auch viele Kleinkindern mit den Geräten spielen dürfen – die Tablets sind populär, sehr verbreitet, und haben das Potential, ein Kind ein paar Minuten lang glücklich zu stimmen.

Natürlich ist ein iPad kein Universal-Allzeit-Bespaßungsmittel, und nicht jedes Programm ist uneingeschränkt für Kinder geeignet.

1.) Spieldauer

So wie bei jedem Spielzeug, bei jedem Stift und jedem Buch, verlieren Kleinkinder auch bei iPad-Apps irgendwann einmal die Lust an der Tätigkeit. Das ist gut so: Kinder brauchen verschiedene Eindrücke, wollen Dinge sehen, riechen, schmecken, hören, betasten. Kinderärzte empfehlen [hier], dass Kindergartenkinder nicht mehr als eine Stunde pro Tag mit Fernsehen und Videospielen verbringen sollten. Prinzipiell ist mit dem Kind verbrachte Zeit immer wertvoller als Zeit, in der das Kind allein ist… Aber gemeinsames Spiel, und auch gemeinsames Spiel mit einer Spielkonsole, kann die Eltern-Kind-Beziehung festigen.

Autorennspiele, Jump-and-Runs, Memory: Das Spiel sollte auf jeden Fall schnell beendet sein, und klare Einschnitte aufweisen, zu denen es konfliktfrei beiseite gelegt werden kann.

2.) Spielinhalte

Kinder interessieren sich für kindgerechte Themen. Gegenstände und Sachverhalte aus ihrem täglichen Umfeld können sie am Leichtesten einordnen und verstehen; alles, was darüber hinausgeht, kann Kinder verunsichern. Dinge nachspielen, die Eltern tun (Autofahren, Kochen, Einkaufen), einfache physikalische Gesetzmäßigkeiten verstehen – das macht Kindern Freude.
Ebenso Magie – im Kindergartenalter stecken die Kinder mitten in der ‘magischen Phase’ [hier], wo sie sich alles Mögliche durch Zauberei erklären… wenn man das weiss, erträgt man vielleicht auch die nächste Bibi Blocksberg-Folge etwas ausgeglichener.
Auf Altersfreigaben und Altersempfehlungen sollte unbedingt geachtet werden; auch ein Spiel, das die ersten paar Minuten lang harmlos wirkt, kann im weiteren Spielverlauf schockierende Szenen beinhalten. Und Angst machen will den Kleinen ja wirklich niemand.

Disney Cars, Lego, Kochen, Tiere, Erinnern und Erkennen: Wenn die Spielwelt an Bekanntes anknüpft (oder eine bereits liebgewonnene Marke im Spiel vorkommt), wird das Spiel die Kinder eher interessieren.

3.) Online-Inhalte

Jedes Spiel, in dem Kinder ungelenkt im Internet herumsurfen können, ist für Kleinkinder ungeeignet. Das kann schon bei selbst zu wählenden Bilder beginnen, oder bei der Möglichkeit, eine Webcam einzubinden. Manche Spiele für iPad lenken die Nutzer schon im Startbildschirm bei Klick auf eine Schaltfläche auf die Internet-Seiten des Herstellers. Kinder haben hier nichts verloren, diese Apps also auch nichts in Kinderhänden.

Kommunikation mit Fremden ist nichts für Kinder. Auch und besonders nicht im Internet. Von Spieleherstellern würde ich mir hier noch mehr Sensibilität wünschen – es muss doch nicht sein, dass bei einem harmlosen Memory-Spielchen ein Druck auf den falschen Knopf ein Browserfenster öffnet.

4.) In-App-Einkäufe

Mit dem Klick auf “1.000 lustige Bömmels für EUR 9,99″ können Nutzer in vielen Spielen echtes Geld loswerden. Sobald so eine Funktion in das Spiel eingebaut ist, ist es nichts für Kinder, deren Eltern ihrer Kreditkartenabrechnung gern gelassen ins Auge sehen möchten. Die Spielehersteller verdienen sich eine goldene Nase an diesem Geschäftsmodell. Trotzdem: Nichts für Kinder.

Wirklich bedauerlich wird es bei Spielen wie “Die Sims” und den ganzen Bauernhof-Simulationen. Aber mit dem Feature “in-App-Einkauf” stellen die Hersteller sicher, dass diese Programme nicht auf unserem iPad landen.

5.) Steuerung

Spiele, bei denen mit dem iPad oder iPhone zu wild herumgefuchtelt werden muss, sind unter Umständen auch nicht optimal. Zu leicht kann etwas zu Bruch gehen – sei es das Spielgerät oder das gute Sonntagsgeschirr. Ausprobieren!

Gerade das iPad bietet mit Neigungssensor und Kompass tolle neue Möglichkeiten zur Steuerung. Viele Programme gehen hier neue Wege. Wege, die auch Kinder schon verstehen können. Zum Testen sei das Spiel “Real Racing 2″ für MacOs empfohlen, ein Autorennen, bei dem das iPad oder iPhone als Lenkrad dient.

6.) Schwierigkeitsgrad

Gut sind Spiele, deren Schwierigkeitsgrad sanft ansteigt. Rasche Erfolgserlebnisse führen dazu, dass das Spiel als motivierend empfunden wird, während das Spiel trotzdem nicht langweilig wird.

Nicht zu leicht, nicht zu schwer… Es ist nicht einfach, ein gutes Spiel für Kleinkinder zu finden. Hilfestellung und Empfehlungen geben wir hier:

 

Wir übernehmen allerdings keine Garantie dafür, dass die empfohlenen Spiele auch in der aktuell verfügbaren Version alle oben genannten Kriterien erfüllen, denn leider pflegen Entwickler in neueren Versionen gelegentlich Zugang zu Online-Inhalten oder In-App-Kaufmöglichkeiten ein… Die wissen schon, wo das Geld herkommt.