Mai 012012
 

Es hat wieder zugeschlagen, das Grauen aus der Tiefkühltruhe.

Kennt ihr das?

Das Essen ist lecker, aber irgendwie viel zu viel. Davon wird nochmal eine Familie satt. Also, ab in die Gefriertruhe.

Es ist gerade Zeit und Kartoffelsuppe kann man wirklich gut aufheben. Also, ab in die Gefriertruhe.

Die Äpfel wollte mal wieder keiner essen, und in schrumpelig isst sie erst recht niemand mehr. Also, fix Kompott gekocht und -genau – ab in die Gefriertruhe.

Nicht, dass ihr jetzt denkt, unsere Gefriertruhe hätte das Fassungsvermögen eines Walfischmagens, und wir könnten uns im Kriegsfall problemlos mehrere Jahre von unseren gehorteten Vorräten ernähren, solange nur die Gefriertruhe mit ausreichend Strom versorgt wird.

Unsere Gefriertruhe ist gerade mal hüfthoch, und erreicht damit das Ende ihres Fassungsvermögens in überschaubarer Zeit. Vor allem, weil übrige Portionen und vorbereitete Gerichte nicht das einzige sind, was im Bauch unserer Gefriertruhe schlummert. Eis darf natürlich nicht fehlen, ein Notvorrat an Fertiggerichten, falls das von mir gekochte Essen mal wieder fürs Klo war – kommt durchaus vor, denn ich kann vieles, aber Kochen gehört nicht wirklich dazu – , und die üblichen Verdächtigen, also Fisch, Gemüse und Obst oder auch mal Geflügelteile.

Deshalb muss der Inhalt der Gefrierdosen regelmäßig verkocht/-zehrt/-braucht werden. Praktischerweise sehen die Dosen alle gleich aus. Und Tiefgefrores schmeckt nach nichts oder zumindest alles irgendwie ähnlich. Wenn sich dann noch in allen Dosen gelb-bräunlicher tiefgekühlter Brei unbekannter Konsistenz befindet, wird es schwierig.

Was war das nochmal?

Die Kartoffelsuppe mit Ingwer und Kokosmilch, das Apfelkompott oder ganz was anderes? Wie gesagt, tiefgefroren schmeckt alles irgendwie gleich – zumindest für mich.

Da hilft dann nur eins: Auftauen und überraschen lassen.

Und dann ist manchmal Kreativität gefragt. Denn beim Tiefkühl-Lotto kann man schon mal die falsche Dose ziehen.

Statt der puren Kartoffeln die mit fies viel Kokos erwischt? Macht nichts. Bekommt der Fisch kräftig Curry statt Erbsen und das Gericht einen ausgefallenen Namen, am besten irgendwas Kreolisches. Das Rezept? Ein Geheimnis. Falls es wider Erwarten geschmeckt hat, ist das Rezept leider auch nicht rekonstruierbar.

Apfelmus geht zu Schweinefilets. Ja, wirklich! Wenn man es ein wenig exotisch mag, ist das gar nicht schlecht.

Süßkartoffelpüree passt irgendwie auch fast zu allem – mit starker Betonung auf “irgendwie” -, außer als Apfelersatz fürs Apfeltiramisu.

Und zur Not gibt’s Fertigpizza.

Mrz 202012
 

Kuechencomputer gewonnen

Rückblick

Vielleicht erinnert Ihr Euch noch? Vor ein paar Tagen stand hier ein Artikel über Küchencomputer. Unser Beitrag zu der von Beate im Holozaen-Blog ausgerichteten Blogparade mit dem Thema “was sollte ein Küchen Computer so alles können”. Der Hauptpreis war eben ein solcher Küchencomputer von myKIC.

Sonntag war die Verlosung – Beate hat ein irre spannendes Video dazu gemacht. Wir haben uns um den Bildschirm versammelt, und als sie dann tatsächlich unser Los gezogen hat, war hier der Jubel groß. “Heyyyy” “Wuuu-huuuu!” “Yeah!” “Uiiiiiii”. Ditte sah sich dann gezwungen, uns um Ruhe zu bitten.

Ein Küchencomputer!

Genau so ein Science-Fiction-mäßiges Wundergerät haben wir gewonnen. Vielen Dank auch von hier aus nochmal, Beate! Vielen Dank, Leute von myKIC!

Wir sind schon richtig gespannt, wie sich der Küchenrechner in unserem Familienalltag so machen wird. Rezepte online nachschlagen, Einkaufslisten zusammenstellen und dann schnell ausdrucken, Familientermine verwalten – und vielleicht sogar von der Küche aus an unserem Familienblog weiterschreiben…

Es wird auch spannend, wie das Gerät sich in unser Heimnetzwerk integrieren lässt, und überhaupt: Vielleicht entsteht so in der Küche die ultimative Schaltzentrale für unsere Medien? Keine Ahnung, wir werden’s sehen. Und darüber berichten, ist ja klar.

Mrz 052012
 

Der Plan

Ein tolles Rezept, so hat es Mama Miez versprochen: Seelenstreichel-Schokopudding. Ich habe es gleich nachgekocht – aus blanker Neugier. Mal ehrlich: Pudding in der Mikrowelle kochen klang einfach zu verlockend. Wobei ich zugeben muss, dass ich bis jetzt mit “Nachtisch in der Mikrowelle” für unsere Tochter oder mich eigentlich noch nie Erfolg hatte. Milchreis in der Mikrowelle? Dauert länger als im Topf, schmeckt dafür weniger gut. Standard-Schokoladenpudding in der Mikrowelle (der guuuute von Dr. Oetker)? Schmeckt nach noch mehr Bröckchen als bei meiner doch recht hemdsärmeligen Zubereitung im Topf.

Die Zubereitung

Jetzt also: Pudding. Im Rezept stand “Schokopudding mit echtem Kakao”, aber ich hab’ im Schrank schneller die Ovomaltine gefunden. Im Rezept stand ein halber Liter Milch, ich hab erstmal ein Pfützchen genommen – ich wollte ja nur wissen, ob’s klappt. Im Rezept stand ein Esslöffel Speisestärke… Ich hab eine nicht genauer bestimmte Menge genommen, so etwa einmal “Schwupp” machen mit der Packung. In Miezens Rezept standen zwei Teelöffel Zucker, die hab’ ich dann so genommen wie’s da stand. Süß mag unser Kind ja.

Das Ergebnis

Ja, er ist ein bisschen übergegangen… und die Brösel sind sogar auf dem Foto noch klar zu sehen; eventuell hätte ich die Anweisung mit dem Schneebesen und dem Rühren doch etwas genauer befolgen sollen? Die Teile (vermutlich aus Mitleid?) eine puddingähnliche Festigkeit hatten, waren dann aber recht lecker. Und sehr süß. Nächstes Mal dann vergesse ich nicht den Deckel für die Mikrowellenschüssel - und halte mich an das Rezept.

Feb 152012
 

Wer kennt das nicht? Die Bananen sind wieder mal günstig im Supermarkt zu haben. Wir können nicht widerstehen und greifen zu, auch wenn es mehr sind, als wir eigentlich essen wollen oder können.
Die ersten werden gegessen und die anderen langsam braun. Bis ich sie irgendwann mit schlechtem Gewissen in den Biomüll werfe. Denn eigentlich ist es ja schade, die Bananen wegzuwerfen nur weil sie braune Stellen haben. Essen mag sie trotzdem keiner mehr. Und immer nur Bananenquark ist auch fad.
Deshalb hier eine Alternative zur braunen Tonne: Bananen-Marmelade!
Klingt ungewöhnlich, schmeckt aber.
Drei bis vier Bananen ergeben etwa zwei Gläser Marmelade. Und hier gilt: Je bräuner die Banane, desto besser die Marmelade.

Die wichtigsten Zutaten sind Bananen, Bananensaft und Gelierzucker. Die Gelierzuckermenge nach Packungsangabe an die Bananen- und Saftmenge anpassen.
Den Bananensaft kann man auch durch Wasser (oder anderen passenden Fruchtsaft) ersetzen. Zusätzliche Flüssigkeit ist auf alle Fälle notwendig, weil die Masse sonst zu sehr karamelisiert oder gar im Topf anbrennt.
Brauner Zucker, Limettensaft und Zimt sind reine Geschmackszutaten, die nach Geschmack auch weggelassen werden können. Für die “Erwachsenenversion” einen Schuss Rum zugeben. Sehr lecker!

Die Bananenmarmelade schmeckt ausgezeichnet auf Pfannkuchen oder auf Vollkornbrot.
Guten Appetit!

Nov 232011
 


Nein, wir haben noch keinen Lightning-Mc-Queen-Kuchen gebacken. Aber ja, es hat schon wieder jemand nach “Autokuchen” gesucht und ist bei uns gelandet.
Deshalb habe ich recherchiert und ein paar Links zusammengetragen, die bei der Zubereitung einer Lightning-Mc-Queen-Torte hilfreich sein können.

Eine Version nennt sich „Lightning-Mc-Queen-Torte für Nixkönner“. Ich finde die künstlerische Leistung beim in Form Schneiden und Bemalen für diesen Autokuchen trotzdem beachtlich. Die Basis bei diesem Rezept sind fertige Bisquitböden und Vanillebuttercreme. Das Geheimnis ist die Marshmallow Fondant, die sich gut färben und verarbeiten lässt. Schritt für Schritt erklärt mit einzelnen Bildern. Toll!

Hier drüben wird beschrieben, wie man Marshmallow Fondant herstellt.

Und dort gibt es zwar nicht direkt ein Rezept, aber einen knapp acht Minuten langen Film, in dem gezeigt wird, wie man Böden schichtet und schneidet.

Noch eine bebilderte Variante mit Fondant.

Bei Torten-Talk gibt es nicht nur Lightning-Mc-Queen, sondern auch noch viele andere Ideen für Geburtstagstorten.

Es gibt übrigens eine original Lightning-Mc-Queen-Kuchenbackform von Disney, zu kaufen unter anderem bei amazon.de.
Dort findet man unter anderem auch Cars Tortenaufleger, die man auf einen runden Kuchen legt, Verzierungen für Muffins und Cupcakes, ein Torten-Deko-Set mit drei Cars-Autos und, und, und…

Wer nicht so künstlerisch begabt ist, dass er aus Tortenböden Autos schnitzen kann und das Ganze hübsch dekoriert, muss auf eine Disney Cars- oder Lightning-Mc-Queen-Torte also nicht verzichten.

Das passende Geburtstagslied gibt es übrigens hier:

Wir wünschen gutes Gelingen. Möge die Torte ein voller Erfolg werden, und die Feier ganz im Zeichen von Lightning McQueen, Hook und Finn McMissile stehen!