Bei Peggy von Land und Kind gibt es immer mal wieder Mottowochen, in denen sie sich mit einem bestimmten Thema beschäftigt. Diese Woche ist es Fotografie.
Neben Tipps, wie man seine Kinder fotographisch ins rechte Licht rückt, kann man auch die Ergebnisse eines Fotoshootings im Kurpark mit zwei jungen „Elfen“ bewundern und über die Fotos abstimmen.
Und nicht nur das: Es gibt auch einen Preis zu gewinnen!
Peggy verlost einen Gutschein für ein Foto auf Leinwand in der Größe 50 auf 70 cm. Wer seine Lieben von einer Leinwand strahlen sehen möchte, kann noch bis zum 20.05.12 an der Verlosung bei Land und Kind teilnehmen. Mit Facebook-, Twitter- oder Google+-Shares und/oder einen Blogbeitrag lassen sich die Gewinnchancen sogar nochmal erhöhen.
Mein Lieblingsbild habe ich auch schon gewählt: Ich nenne es mal das „Haarschüttel-Bild“. Wer sich drüben umsieht, wird es sicherlich entdecken. Ich mag die Bewegung und Dynamik des Fotos. Andererseits finde ich auch das Bild der Elfe, die um einen Baum tanzt und die beiden Elfen im Gras sehr gelungen.
Bei einigen fällt es sofort auf, dass sie eigentlich kein Mensch braucht.
Wie die zweckfreien Maschinen, die wir in der Ars Electronica gesehen haben.
Wobei man natürlich zu Recht argumentieren mag, dass Kunst manchmal sicherlich zweckfrei, aber keinesfalls sinnlos oder überflüssig ist.
Andere sind manchmal kaum als überflüssig erkennbar. Vor allem, wenn es die Werbeindustrie erfolgreich ihren Job erledigt hat, und der Werbespot, in dem uns erklärt wird, warum wir auf genau dieses Ding nicht verzichten können, im Fernsehen rauf und runter läuft. So oft, dass wir uns vielleicht schon fragen, weshalb ausgerechnet wie so ein Gerät noch nicht zu Hause haben, obwohl es doch so nützlich ist.
Der hier zum Beispiel:
(Wer das Video nicht ansehen will: Es geht um einen automatischen Seifenspender)
Völlig überflüssig!
Aber wieso, wird der ein oder andere vielleicht fragen. Die Beseitigung von Bakterien in großem Stil ist doch nicht überflüssig, sondern im Gegenteil sinnvoll und hilfreich für die Gesundheit unserer Kinder.
Händewaschen ist durchaus sinnvoll und kann vor Krankheiten schützen, die durch Tröpfcheninfektion oder direkten Kontakt übertragen werden.
Aber einen automatischen Seifenspender brauche ich dazu nicht. Der ist komplett überflüssig!
Weshalb?
Also:
Ich gehe ins Bad, um meine Hände zu waschen. Dazu öffne ich die Badezimmertür. Mit meiner Hand.
Ich gehe zum Waschbecken und öffne den Hahn. Mit meiner Hand.
Ich habe nur einen langweiligen ollen Seifenspender zum Drücken. Da drücke ich drauf. Mit meiner Hand.
Dann wasche ich mir gründlichst die Hände, bis das letzte Bakterium alle viere, achte oder wie viele Beine auch immer von sich streckt.
Ich drehe den Wasserhahn zu (Heißt das bei diesen modernen Geräten immer noch „zudrehen“, obwohl man gar nicht mehr dreht, sondern nur noch drückt?). Mit meiner – bis dahin sauberen – Hand.
Ich verzichte auf das Händetrocknen.
Ich verlasse das Badezimmer durch die Tür, die ich hinter mir schließe. Mit meiner Hand.
Und stelle erstaunt fest, dass der einzige Gegenstand, den ich nur ein einziges Mal berührt habe, der Seifenspender ist.
Den muss ich nach dem Händewaschen nicht mehr anfassen. Es ist also völlig egal, wie viele Bakterien am Drückknopf des Seifenspenders kleben, denn ich werde mir danach ohnehin die Hände waschen, womit ich – wenn man der Werbung glaubt – 99 Prozent der Bakterien beseitigen werde.
Wozu brauche ich also einen automatischen Seifenspender?
Damit der Spender hygienisch sauber bleibt oder ich sicher weiß, dass die Infektion von der Türklinke, dem Wasserhahn, dem vielfach verwendeten Handtuch oder dem ungebremsten Husten meines Kindes kommen kann, aber definitiv nicht vom Seifenspender.
Aber wie gesagt, nach der Benutzung des Seifenspenders wasche ich mir die Hände. Ob der Spender einen Drückhebel oder batteriebetriebenem Sensor hat, ist einerlei.
Warum ich darüber schreibe?
Ich fand ihn praktisch und hätte mir beinahe einen gekauft. Beinahe. Denn dann ist mir glücklicherweise aufgefallen, dass ich ihn gar nicht brauche. Weil er sinnlos ist.
So ist sie doch, die Karriere einer durchschnittlichen Band:
Die Gründung. Die Bandmitglieder finden zusammen, erarbeiten sich einen Stil und schreiben Songs über ihr Leben. Meistens irgendetwas mit Diskotheken, Tanzen, lange aufbleiben. Bei Teenager-Bands gerne noch etwas über die erste Liebe und Ablösungskonflikte mit dem Elternhaus. Fans fühlen sich wohl, und fühlen sich verstanden. Die Texte sind aus dem Leben der Zuhörer gegriffen.
Die ersten Konzerte. Die Sänger, Keyboarder, Bassisten und Gitarristen werden erfahrener mit ihren Instrumenten, feilen an ihrem Sound und schreiben weiter Songs. Jetzt über erste Enttäuschungen, Zeitmangel und darüber, dass sie Musik machen und die Nacht durchfeiern. Die Fans finden’s okay. Feiern mögen sie auch, die ersten Songs klingen noch immer super. Der Drummer hält den Beat.
Der Durchbruch. Erste Veröffentlichungen auf CDs, in iTunes oder auf ihrer eigenen Webseite. Die Band schreibt verdrehte Texte über Vermarktungsrechte, Aufführungsbedingungen und die Wichtigkeit vom Konsum von Luxusgütern. Die erste CD verkauft sich wie Frühkartoffeln, die Fans verstehen die Texte, erkennen sich selbst in den Liedern wieder. In ein paar von den Liedern über Manager und Verträge vermuten die Fans versteckte Andeutungen zum Satanismus, oder vielleicht Anfeindungen gegen das Establishment, oder die eigenen Lehrer. Der Drummer hält den Beat, kauft sich aber ein schwarzes T-Shirt.
Der Erfolg. Die Band tourt durch die Gegend, erlebt jeden Abend dasselbe. In einem fremden Hotelzimmer ins Bett gehen, vormittags aufstehen, nicht wissen, welche Sprache draußen gesprochen wird. Die Lieder über den langweiligen Tour-Alltag werden testweise auf Konzerten gespielt – die Fans lernen aber schon lange nicht mehr die Texte auswendig. Die Musiker haben keine Zeit zum Üben. Der Drummer bekommt leichte Probleme mit dem Beat, besorgt sich eine Sonnenbrille.
Der Ramsch. Die Band oder ihre Plattenfirma versucht, kurz vor Weihnachten noch ein Best-of-Album herauszubringen, mit einem “hidden track”, in dem a capella “Winter Wunderland” gesungen wird. Der Drummer wird zum Mitsingen gezwungen. Ein paar Eltern kaufen ihren Kindern noch die Platte zum Fest, aber der Nachwuchs findet diese Band schon lange wieder uncool.
Ähnlich könnte es auch auf unserem Elternblog laufen – erst schreiben die Autoren vom Leben, und irgendwann bloggen sie nur noch übers Bloggen selbst. Die Leser schauen verwundert, und gehen woanders hin. Das ist jetzt nicht unser wirkliches Ziel (Hallo Blogleserinnen und Blogleser! Bleibt da! Wenn Euch etwas nicht gefällt … oder besonders gut gefällt: Sagt Bescheid!), deswegen nur ganz kurz zur Technik hinter unserem Dad- and Momblog “Wir mit Kind”:
Wir haben unseren WordPress Blog auf Version 3.3.2 geupdated, und das Suffusion-Theme (das unseren Blog gerade bunt macht) auf Version 4.2.0. Hat alles geklappt, betrifft den geneigten Blogleser jedoch weniger; aber wenn ihr Dienstag nachmittag ganz kurz eine Wartungsmeldung gelesen habt, dann lag’s eben daran.
Nein, wir sind gerade nicht in Urlaub. Aber die Urlaubszeit rückt unaufhaltsam näher – weshalb nicht jetzt schon ein paar Karten ausdrucken, in aller Ruhe daheim ausfüllen und sofort an die liebe Familie schicken? Das spart Zeit im Urlaub, die dann umso effektiver an der Hotelbar genutzt werden kann.
Ein paar richtig tolle Traumziele für den Familienurlaub haben wir ausgesucht – da müsste für jeden etwas dabei sein.
Nicht komplett braun, sondern nur an manchen Stellen. Dort aber so richtig.
Das Gras samt Unkraut ist an diesen Stellen so tot, wie wir es selbst unter Zuhilfenahme allen gärtnerischen Geschicks, also sämtlicher braunen Daumen, nicht geschafft hätten.
Und wir freuen uns darüber, weil wir endlich einen professionell angelegten Garten bekommen.
Mit hoffentlich irgendwann ertragreichen Obstbäumen, einem noch nicht ausgewachsenem Schattenspender für die Terrasse, Schutz gegen fiesen Wind und Blicke von der Straße aus und einer Naschecke mit allerlei verschiedenen Beeren auf einem Bett von Monatserdbeeren.
Der Garten ist braun. Endlich. Bald wird er bunt und lebenswert. Hoffentlich.
Auch auf dem Apple Laptop oder Desktop-Rechner (mit Mac OSX 10.7 “Lion”) gibt es seit einiger Zeit den AppStore – Apples weltweiten virtuellen Softwareeinkaufsladen, mit aktuell 10.000 Apps (lt. ). Wir haben uns ein paar Programme angesehen, die für Kindergartenkinder geeignet sind. Also, wenn man den Herstellern glauben darf. Eine Auswahl:
Ein optisch sehr ansprechend gemachtes Spiel – die Unterschiede zwischen jeweils zwei Bildern sollen gefunden und markiert werden. Am Besten gelingt das natürlich mit elterlicher Hilfe. Bei manchen Bildern bin ich selbst nicht ganz fertig geworden, aber das hat für den Nachwuchs sicher auch etwas tröstliches.
Lep’s World ist ein Jump and Run – Spiel in der Tradition von Super Mario. Ein kleiner Leprechaun, also ein irischer Elf, rennt von links nach rechts über den Bildschirm und hüpft gegen Kästen.
In Giraffe’s Matching Zoo sollen die Spieler zusammenpassende Bilder finden. Ja, das Spielprinzip ist von Memory bekannt, und irgendwie bietet der Bildschirm auch überhaupt nichts Neues. Ausser immerhin ein paar neuen Bildern, falls die Kinder sich tatsächlich mal am Original-Apfel-mit-Wurm abgesehen haben.
4.) Fire Ball
Man muss nicht alles verstehen. Wirklich nicht. Bei diesem Spiel offensichtlich weder das Spielprinzip noch die Punktevergabe oder das Setting. Alles egal – wenn man wo hindrückt, fliegen Bälle. Eigentlich gefällt mir nur der Name des Spiels, weil er mich an das “Ring of Fire” Cover der H-Blockx mit Dr. Ring Ding erinnert. Hören? Hier.
Züge fahren lassen. Sehr nett, aber doch noch recht kompliziert, eher so ab vier oder fünf Jahren brauchbar. Die Aufgaben werden langsam schwieriger – aber allein das Legen der Schienen braucht recht viel Kombinationsgabe.
Eine sehr hübsche Zeichenapp. Dieses Programm ist erstmal einfach zu bedienen, aber schwierig zu meistern. Für das iPad gibt’s die Software auch – und in einer Light-Version auch für gratis für den (i)Mac: SketchBook Express – Autodesk Inc.
8.) Photobooth
Auf jedem Apple-Rechner mit integrierter Webcam mitgeliefert, macht dieses Programm Spaß. Die Verfremdungseffekte sind lustig, und sich einmal mit richtig langer Nase sehen, kann eine verregnete Viertelstunde rumbringen, bis endlich die Muffins fertig sind. Oder so.
Eher etwas für den Papa. Aber egal. Ein Rennspiel, das mit dem iPad in der Hand auf dem Computer-Monitor gesteuert wird. Das ist doch erstmal ein herrlich nerdige, und deswegen begrüßenswerte Idee. Oder etwa nicht?