Hundert Blogs gelesen

Einhundert Blogs, tausende von Artikeln. Momblogs, Dadblogs, Elternblogs.

Sebastian vom Pal-Blog hat angefangen, Gedanken zur Elternblogger-Parade 2011/2012 zusammenzustellen. Eine schlaue Idee, wie ich finde, denn alle Blogger können voneinander lernen. Wenn sie wollen. Also, ich lerne ja gern. Ein paar Gedanken hätte ich dann auch noch zum Teilen – und ein paar Blogs aus der Eltern-Blog-Parade, die mich beeindruckt haben. Die ich immer wieder lese – um auf dem Laufenden zu bleiben.
Pal Blog. Der Blogger dort ist schuld an diesem Artikel.

Kiras Testblog. Schnell und auf den Punkt.
Hempels Sofa. Da surfen wir eh oft hin.
Vivs Hexhex Blog. Anders. Toll. Und sie hat uns einen Pokal geschenkt.

Melli aus Osna. Beeindruckend frech.
Sakons Blog – Informationen rund um alles. Und Auswärtsstrampelanzüge.
Regenbogenfamilie. Normalität mit zwei Mamas.

Kommentare

Kommentieren ist bei ein paar Blogs richtiggehend schwierig, teilweise umständlich und hat leider auch hier und da noch mit lustigen Rätsel-Raten zu tun. Das Captcha sieht aus wie der Vogeldreck auf meiner Windschutzscheibe, könnte aber Sktchrigzpoxlub bedeuten. Manchmal noch ersetzbar durch die wahnsinnig gespenstische Zuhöraufgabe. Kennt Ihr die? Habt Ihr da mal bewusst zugehört? Man hört Knistern,

Vroes Alltagswahnsinn. Vroe plant schon die nächste Blogparade.
Knacksen, und dann liest jemand ganz leise und undeutlich ein paar Zahlen vor, die man abtippen soll. Mal ehrlich, ich finde es wahnsinnig gruselig – ein bisschen so wie in Poltergeist, wo das Kind in das Rauschen im Fernseher starrt, und da irgendetwas erkennt. Da bekomme ich eine Gänsehaut, wenn ich nur drüber nachdenke. Ja, ich bin nicht so der Horrorfilm-Typ.
Baby1st. Sehenswert schon wegen der putzigen Bilder.
Ostwestfale. Sein Blog. Seine Mischung.
Finestdad’s. Ein Blog, dem man beim Wachsen zusehen kann.

Bananezwiebackbrei. Man lernt Wörter wie “Mastplan”.

 

Kuhnnigunde. Sieht die Welt anders.
Jillybean. Briten in Deutschland sind mir eh erstmal alle sympathisch.

Tag für Tag. Wo der Optimismus herkommt.

Toll war’s doch, das Lesen

Auf der anderen Seite fand ich es wahnsinnig interessant zu sehen, wie andere Blogs funktionieren. Jedes Weblog ist ja irgendwie ein kleines Universum, mit eigenen Regeln, eigenen Kategorien, einer eigenen Weltsicht. Einer eigenen Farbgebung, eigenen Zielen. Und einem eigenen Leserkreis, der sich genau an diese Art, an diesen Stil gewöhnt hat. Dem dieser Blick auf das Leben gefällt.

Klar, bei Lippenstift-Tests hört mein ganz persönliches männliches Interesse dann auch schnell auf… Kenn ich mich zu wenig aus mit. Bin ich nicht die Zielgruppe. Bei Rezepten und Kochtipps ist es stimmungsabhängig. Wenn ich hungrig bin, les ich mich da fest. Manchmal mag ich kurze Artikel, an manchen Tagen lieber lange.

 
Dummerweise schlägt sich das in unserem Blog auch nieder (wenigstens bei den Artikeln, die ich schreibe. Andrea ist sich da treuer…).Wenn dann wie bei der Blogparade an die hundert Leute zum selben Thema etwas schreiben, kommen ganz unterschiedliche Dinge heraus – kurze, lange. Lustige, ernste. Ganz sicher auch schnell geschriebene, spontane, unredigierte genauso wie dutzendemal überarbeitete, bei denen an jeder Formulierung geschraubt wurde. Werten will ich das gar nicht; es gibt da keinen richtigen oder falschen Weg.
Zimtschnute. Produkttests – und viel Ehrlichkeit.
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Vicky liebt Dich. Wenn die Welt schon rosa ist, dann muss sie aber auch schön sein.
Chaosweibchen. Der Name scheint Programm zu sein.
Zwillingswelten. Doppelte Kinder, doppeltes Elternknow-how.

 

Elchimila - Elchtests im echten Leben
Maikes Hobbyblog. Life is good.
Herr Bohne und das Babymädchen – hier bloggt der Hund. Irre anders.

Was mich beeindruckt und interessiert hat

Das Leben, das zwischen den Blogzeilen immer wieder hervorkommt. Das Lachen, das Zweifeln, die stillen Übereinkünfte, ohne die Familien nicht funktionieren. Die Bilder aus den Familien – und da besonders die Bild-Hintergründe: Was haben die Leute für Vorhänge? Steht da echt derselbe Grill im Garten, den wir auch haben? Haben die Photographen in diesem Bild ein Billy-Regal versteckt? Stehen da die Tchibo-Gummistiefel im Regal, und was für eine Kaffeemaschine haben die Leute? Womit spielen die Kinder?

Spirelli Planet. Das sind mal viele.
Jassis Projekte. Tolle Ideen, tolle Fotos.
JustMe. Mit Prinzipien.
Die Gemeinsamkeiten bei unterschiedlichsten Hintergründen. Großstadteltern wollen ja letztlich ähnliche Dinge erreichen wie Eltern vom Land: Die Kinder sollen groß werden, gesund bleiben, emotional sollen sie sich aufgefangen fühlen. Einen eigenen Lebensentwurf soll der Nachwuchs finden, eigene Talente ausleben können. Irgendwie suchen wir alle nur das Glück. Und schreiben darüber.

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