Mai 182012
 

 camera

Bei Peggy von Land und Kind gibt es immer mal wieder Mottowochen, in denen sie sich mit einem bestimmten Thema beschäftigt. Diese Woche ist es Fotografie.

Neben Tipps, wie man seine Kinder fotographisch ins rechte Licht rückt, kann man auch die Ergebnisse eines Fotoshootings im Kurpark mit zwei jungen „Elfen“ bewundern und über die Fotos abstimmen.

Und nicht nur das: Es gibt auch einen Preis zu gewinnen!

Peggy verlost einen Gutschein für ein Foto auf Leinwand in der Größe 50 auf 70 cm. Wer seine Lieben von einer Leinwand strahlen sehen möchte, kann noch bis zum 20.05.12 an der Verlosung bei Land und Kind teilnehmen. Mit Facebook-, Twitter- oder Google+-Shares und/oder einen Blogbeitrag lassen sich die Gewinnchancen sogar nochmal erhöhen.

Mein Lieblingsbild habe ich auch schon gewählt: Ich nenne es mal das „Haarschüttel-Bild“. Wer sich drüben umsieht, wird es sicherlich entdecken. Ich mag die Bewegung und Dynamik des Fotos. Andererseits finde ich auch das Bild der Elfe, die um einen Baum tanzt und die beiden Elfen im Gras sehr gelungen.

Vielleicht gefällt euch ja ein ganz anderes Foto…

Mai 172012
 

Manche Dinge sind einfach überflüssig.

Bei einigen fällt es sofort auf, dass sie eigentlich kein Mensch braucht.

Wie die zweckfreien Maschinen, die wir in der Ars Electronica gesehen haben.

Wobei man natürlich zu Recht argumentieren mag, dass Kunst manchmal sicherlich zweckfrei, aber keinesfalls sinnlos oder überflüssig ist.

Andere sind manchmal kaum als überflüssig erkennbar. Vor allem, wenn es die Werbeindustrie erfolgreich ihren Job erledigt hat, und der Werbespot, in dem uns erklärt wird, warum wir auf genau dieses Ding nicht verzichten können, im Fernsehen rauf und runter läuft. So oft, dass wir uns vielleicht schon fragen, weshalb ausgerechnet wie so ein Gerät noch nicht zu Hause haben, obwohl es doch so nützlich ist.

Der hier zum Beispiel:

(Wer das Video nicht ansehen will: Es geht um einen automatischen Seifenspender)

Völlig überflüssig!

Aber wieso, wird der ein oder andere vielleicht fragen. Die Beseitigung von Bakterien in großem Stil ist doch nicht überflüssig, sondern im Gegenteil sinnvoll und hilfreich für die Gesundheit unserer Kinder.

Händewaschen ist durchaus sinnvoll und kann vor Krankheiten schützen, die durch Tröpfcheninfektion oder direkten Kontakt übertragen werden.

Aber einen automatischen Seifenspender brauche ich dazu nicht. Der ist komplett überflüssig!

Weshalb?

Also:

Ich gehe ins Bad, um meine Hände zu waschen. Dazu öffne ich die Badezimmertür. Mit meiner Hand.

Ich gehe zum Waschbecken und öffne den Hahn. Mit meiner Hand.

Ich habe nur einen langweiligen ollen Seifenspender zum Drücken. Da drücke ich drauf. Mit meiner Hand.

Dann wasche ich mir gründlichst die Hände, bis das letzte Bakterium alle viere, achte oder wie viele Beine auch immer von sich streckt.

Ich drehe den Wasserhahn zu (Heißt das bei diesen modernen Geräten immer noch „zudrehen“, obwohl man gar nicht mehr dreht, sondern nur noch drückt?). Mit meiner – bis dahin sauberen – Hand.

Ich verzichte auf das Händetrocknen.

Ich verlasse das Badezimmer durch die Tür, die ich hinter mir schließe. Mit meiner Hand.

Und stelle erstaunt fest, dass der einzige Gegenstand, den ich nur ein einziges Mal berührt habe, der Seifenspender ist.

Den muss ich nach dem Händewaschen nicht mehr anfassen. Es ist also völlig egal, wie viele Bakterien am Drückknopf des Seifenspenders kleben, denn ich werde mir danach ohnehin die Hände waschen, womit ich – wenn man der Werbung glaubt – 99 Prozent der Bakterien beseitigen werde.

Wozu brauche ich also einen automatischen Seifenspender?

Damit der Spender hygienisch sauber bleibt oder ich sicher weiß, dass die Infektion von der Türklinke, dem Wasserhahn, dem vielfach verwendeten Handtuch oder dem ungebremsten Husten meines Kindes kommen kann, aber definitiv nicht vom Seifenspender.

Aber wie gesagt, nach der Benutzung des Seifenspenders wasche ich mir die Hände. Ob der Spender einen Drückhebel oder batteriebetriebenem Sensor hat, ist einerlei.

Warum ich darüber schreibe?

Ich fand ihn praktisch und hätte mir beinahe einen gekauft. Beinahe. Denn dann ist mir glücklicherweise aufgefallen, dass ich ihn gar nicht brauche. Weil er sinnlos ist.

Mai 162012
 

Stofftüten sind praktisch und dekorativ, zumindest wenn sie selbst bemalt sind. Außerdem können so auch kleine Kinder mit ein wenig Unterstützung – und viel Spaß – Geschenke basteln.

Stofftüten anmalen. Dafür braucht man:

- Stofftüten

- Stoffmalfarben

- Pinsel

- Wasser

- Papier zum Unterlegen und “Schutzkleidung”, soweit erforderlich

- je nach Bedarf: Schablone, Stempel, Stoffmalstift, Konturenfarbe

 

Die Tüten gibt es für unter zwei Euro pro Stück. Ein Set Stoffmalfarben mit fünf oder sechs verschiedenen Farben kostet zwischen acht und zwölf Euro und kann natürlich öfter verwendet werden.

Kleinere Kinder können mit Schablonen Figuren aufmalen oder mit Stempeln Muster aufdrucken, während größere mit einem Stoffmalstift selbst Zeichnungen auf die Tüte bringen oder vorgezeichnete Umrisse ausmalen können. Auch eine schöne Idee: bunte Handabdrücke, wie auf dem Muttertagsgeschenk bei Muttis Nähkästchen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Da der Taschenstoff meist eher grob ist, können kleine Motive ein wenig ungenau werden. Deshalb sollte das gewählte Motiv nicht besonders detailliert und idealerweise größer als fünf Zentimeter sein, auch wenn Stempel verwendet werden.

Und nicht vergessen: Nach dem Bemalen nach Anleitung einbügeln, damit das Motiv beim ersten stärkeren Regen nicht auf und davon läuft.

Ich habe für Ditte eine Stofftasche für den Kindergarten bemalt, mit dem üblichen Wunschmotiv. Das Motiv habe ich durchgepaust und mit schwarzer Konturenfarbe nachgezogen. Die Konturenfarbe wird eigentlich für Seidenmalerei verwendet und ist ein bisschen schwieriger zu handhaben als ein Stoffmalstift.

Ditte hat auf ihre Tasche eine Blumenwiese mit Sonne gemalt.

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